E-Learning-ABC Teil 2

E-Learning ist wie eine magische Welt voller Buzzwords. Oft fragt man sich: «Brauche ich das wirklich oder klingt das einfach cool?!». In unserem E-Learning ABC (Teil 1 (A – M) finden Sie hier) bringen wir Licht ins Dunkle und nehmen Sie mit auf eine humorvolle Reise in die Welt der Begrifflichkeiten rund um Digitales Lernen. Weiter geht’s mit Teil 2 von N wie «Nachhaltiges Lernen» (Lernen, das bleibt – wie ein guter Ohrwurm) bis Z wie «Zertifikat» (der digitale Beweis, dass Sie es geschafft haben). Let’s dive in – und vor allem: Stay curious!

somedia learning simone pauli

Autorin: Simone Pauli; Senior Beraterin, Co-Geschäftsführerin
Datum: 27. Januar 2026
Lesedauer: 3 Minuten

N wie: Nachhaltiges Lernen

Wie fördert E-Learning nachhaltiges Lernen?

Nachhaltiges Lernen ist wie ein guter Ohrwurm – es bleibt einfach hängen! Im E-Learning bedeutet das: didaktisch durchdachte Formate, die Wissen langfristig verankern – aber auch der Einsatz von ressourcenschonenden technologischen Lösungen.

O wie: Open Educational Resources (OER)

Was sind Open Educational Resources?

OER sind wie das Wikipedia der Lernmaterialien. Sie sind frei verfügbar, oft lizenzfrei und von jedem nutzbar. Sie fördern den freien Zugang zu Bildung und den Austausch von Wissen.

P wie: Personalisierung

Wie funktioniert Personalisierung im E-Learning?

Personalisierung ist wie ein massgeschneiderter Anzug fürs Gehirn. Lerninhalte, Methoden und Geschwindigkeit passen sich an die individuellen Bedürfnisse an. Dadurch wird der Lernprozess effektiver und motivierender.

Q wie: Quiz

Warum sind Quizze ein beliebtes Tool im E-Learning?

Quizze fördern das aktive Abrufen von Wissen und machen den Lernprozess interaktiv. Sie helfen, den Lernfortschritt zu überprüfen und Wissen zu festigen. Statt passiv durch Inhalte zu scrollen, müssen die Lernenden zeigen, was sie draufhaben.

R wie: Remote Learning

Wie unterscheidet sich Remote Learning von Distance Learning?

Remote Learning bezeichnet das Lernen von einem beliebigen Ort aus – Hauptsache WLAN. Oft wird in Echtzeit gelernt, während Distance Learning auch asynchron erfolgen kann. Beide Varianten bieten hohe Flexibilität.

S wie: SCORM (Sharable Content Object Reference Model)

SCORM ist der Universal-Standard im E-Learning – wie USB für Geräte.

Warum ist das wichtig?

  • Kompatibilität: Ein Kurs läuft auf (fast) jedem LMS – keine Neuprogrammierung nötig
  • Tracking: Fortschritt und Ergebnisse werden zuverlässig erfasst und dokumentiert
  • Effizienz: Einmal erstellen, überall einsetzen – spart Zeit und Kosten

Kurz: SCORM sorgt dafür, dass E-Learning-Inhalte portabel, messbar und zukunftssicher sind. Ohne diesen Standard hätten wir ein Chaos inkompatibler Systeme – und das will wirklich niemand.

T wie: Tracking

Welche Rolle spielt Tracking im E-Learning?

Tracking überwacht den Lernfortschritt. Aber keine Sorge, «Big Brother lässt grüssen» ist hier nicht gemeint! Vielmehr geht es darum zu sehen, wo Lernende stehen und wo sie Unterstützung brauchen. Das ermöglicht personalisierte Empfehlungen.

U wie: User Experience (UX)

Warum ist UX auch im E-Learning entscheidend?

Eine gute User Experience ist wie ein aufgeräumtes Wohnzimmer – man fühlt sich sofort wohl und findet alles auf Anhieb. Lernplattformen mit intuitiver Gestaltung steigern nachweislich die Motivation und Abschlussquote. Gute UX in einem Web-based Training bedeutet: einfach navigieren, klar strukturiert, angenehm lernen.

V wie: Video

Was macht Video-basiertes E-Learning zum Hingucker im digitalen Lernen?

Video-basiertes E-Learning vermittelt Lerninhalte anschaulich per Video – ergänzt durch Animationen oder kurze Übungen. Lernende bestimmen Tempo und Zeitpunkt selbst: starten, pausieren, wiederholen.

Professionelle Lernvideos müssen nicht teuer sein. Tools wie Vyond ermöglichen es, auch ohne Filmstudio und Videoausbildung ansprechende Animationsvideos zu erstellen.

W wie: Web-based Training (WBT)

Was macht Web-based Trainings zu Allrounder im Digitalen Lernen?

Web-based Training (WBT) ist wie ein digitaler Seminarraum zum Mitnehmen – ganz ohne schwere Ordner. Es kombiniert Texte, Grafiken, Videos und interaktive Aufgaben zu einer strukturierten Lerneinheit, die direkt im Browser läuft. Kein Download, keine Installation, einfach einloggen und loslegen, egal ob am Arbeitsplatz, im Zug oder auf dem Sofa. Kurz gesagt: Flexibles, interaktives Lernen ohne Installations-Marathon!

 

X wie: xAPI (Experience API)

Welche Vorteile bietet xAPI gegenüber SCORM?

xAPI (Experience API) ist der moderne Nachfolger von SCORM und bietet deutlich mehr Flexibilität:

  • Lernen überall tracken: Nicht nur im LMS, sondern auch in Apps, Simulationen, Videos oder im echten Leben (z. B. Workshops)
  • Detailliertere Daten: Erfasst nicht nur «bestanden/nicht bestanden», sondern komplexe Lernaktivitäten und -verhalten
  • Offline-fähig: Daten werden auch ohne Internetverbindung gespeichert und später synchronisiert
  • Zukunftssicher: Funktioniert plattformübergreifend und mit modernen Lerntechnologien

Kurz: SCORM ist das alte Schulbuch, xAPI ist das smarte Lern-Ökosystem. Perfekt für modernes, vielfältiges Lernen!

Y wie: YouTube Learning

Warum ist YouTube ein beliebtes Tool im E-Learning?

Von «Wie knote ich eine Krawatte?» bis «Quantenphysik für Anfänger» gibt’s zu fast jedem Thema ein Video auf YouTube. Es ermöglicht informelles Lernen und fördert den Wissenserwerb auf Abruf.

Z wie: Zertifizierung

Warum sind Zertifizierungen im E-Learning wichtig?

Zertifizierungen sind der digitale Beweis dafür, dass Sie es geschafft haben – Ihre Trophäe fürs Durchhalten. Sie bestätigen den Lernerfolg und sind ein wichtiger Nachweis für erworbene Fähigkeiten. Ein Zertifikat erhöht die Motivation. Der krönende Abschluss nach all der Mühe!

Von A bis Z – geschafft! Oder?

Sie haben Fragen zu einem (oder mehreren) der 26 Buchstaben? Oder Sie möchten Ihr eigenes digitales Lernprojekt starten? Melden Sie sich unverbindlich bei mir!

Simone Pauli

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Sechs Lernmythen aufgedeckt

Lerntypen, Vergessenskurve, 70-20-10. Kaum ein Bereich ist so voller Mythen wie das Lernen selbst. Viele der vermeintlichen Wahrheiten sind längst widerlegt, prägen aber weiterhin, wie Lernangebote entwickelt und umgesetzt werden. In diesem Beitrag räumen wir mit sechs bekannten Lernmythen auf, zeigen, warum sie sich so hartnäckig halten und was die Lernforschung stattdessen wirklich weiss. Ziel ist nicht, mit erhobenem Zeigefinger zu belehren, sondern Impulse zu geben, wie Sie Lernprozesse wirksamer, motivierender und nachhaltiger gestalten können.

Somedia Learning E-Learning ABC

E-Learning-ABC Teil 1

E-Learning ist wie eine magische Welt voller englischer Buzzwords. Oft tauchen Fragezeichen auf und man fragt sich: «Brauche ich das wirklich oder klingt das einfach cool?!» (oder verkürzt: WTF?!). In unserem E-Learning ABC bringen wir Licht ins Dunkle und nehmen Sie mit auf eine humorvolle Reise in die Welt der Anglizismen. Los geht’s mit Teil 1 von A wie «Adaptive Learning» (Spoiler: Die Inhalte passen sich dem Wissen der Lernenden an, nicht umgekehrt) bis M wie «Microlearning» (Wissen in Häppchen, ideal für die Kaffeepause).