150 Tage im Amt: Carolin Baur

Wer neu anfängt, kennt das Gefühl: neuer Arbeitsweg, neue Umgebung, neue Kolleginnen und Kollegen, neue Tools – gefühlt alle fünf Minuten lernt man etwas Neues. Carolin Baur hat das hinter sich. Seit rund fünf Monaten arbeitet sie bei uns als Junior Instructional Designerin: Konzepte erstellen, Inhalte als Web-based Training umsetzen, Videos texten, Qualitätssicherungen übernehmen und und und… Die Probezeit hat Carolin inzwischen – mit Bravour – gemeistert. Wir haben sie gefragt, wie der Start war und was sie erlebt und gelernt hat.

somedia learning kristina gersbach

Autorin: Kristina Gersbach; Projektleiterin Marketing
Co-Autorin: Carolin Baur
Datum: 22. Mai 2026
Lesedauer: 4 Minuten

Carolin, stell dich doch bitte kurz vor: Wer bist du, was hast du für einen beruflichen Hintergrund und wie bist du bei Somedia Learning gelandet?
Mich hat schon immer fasziniert, wie Menschen lernen und wie Inhalte vermittelt werden müssen, damit sie wirklich verstanden werden. Deshalb habe ich Bildungs- und Kognitionswissenschaften an der Uni Freiburg studiert. Dort bin ich erstmals mit E-Learning in Berührung gekommen und war sofort begeistert davon, wie flexibel, kreativ und wirkungsvoll digitales Lernen sein kann.

Für meine Bachelorarbeit durfte ich dann in einem Unternehmen von Grund auf ein eigenes Web-based Training entwickeln – von der ersten Idee bis zur fertigen Umsetzung. Dieses Projekt hat mir gezeigt, wie viel Freude mir die Verbindung aus Lernen, Kreativität und Konzeption macht und genau das habe ich bei Somedia Learning wiedergefunden.

Hattest du vor dem Start eine Vorstellung davon, was Instructional Design bedeutet?
Ja, durch mein Studium hatte ich bereits theoretische Einblicke in verschiedene Ansätze des Instructional Design. In meiner jetzigen Position habe ich dann gelernt, was es in der Praxis wirklich bedeutet, nämlich sich jedes Mal neu in eine andere Welt einzudenken. Jeder Kunde bringt sein eigenes Thema, seine eigene Zielgruppe und seine eigene Vorstellung mit. Diese Vielzahl an Perspektiven, die man einnehmen muss, hatte ich so nicht erwartet.

Was ist dir vom ersten Arbeitstag geblieben?
Mein erster Arbeitstag war natürlich aufregend. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir der herzliche Empfang durch das Team und die gemeinsame Pizza am Mittag. Diese Tradition hat den Einstieg noch leichter gemacht, weil man so direkt ins Gespräch kam.

Wann macht dir deine Arbeit am meisten Spass?
Am meisten Freude macht mir die Zusammenarbeit mit netten Kundinnen und Kunden. Wenn am Ende ein fertiges Produkt entsteht und positives Feedback zurückkommt, sieht man direkt, wie sinnvoll und wertvoll die eigene Arbeit ist.

Instructional Design ist ein Handwerk – man muss didaktisch denken, aber auch kreativ sein und die Wünsche der Kundinnen und Kunden verstehen. Was hat dich da am meisten überrascht?
Mir war schon bewusst, dass zu Instructional Design mehr gehört als reine Didaktik und Gestaltung. Trotzdem hat mich überrascht, wie bedeutungsvoll und zeitintensiv die Beratung, Kommunikation und gemeinsame Entwicklung mit Kundinnen und Kunden im Projekt ist.

Was war bisher deine grösste Herausforderung?
Eine grosse Herausforderung war für mich anfangs, die richtige Balance zwischen didaktischem Anspruch, Kreativität und den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden zu finden. Mit der Zeit habe ich gelernt, wie sehr strukturierte Feedbackschleifen nach jedem Projektschritt helfen. Wenn man gemeinsam regelmässig innehält und schaut, ob man noch auf dem richtigen Weg ist, wächst nicht nur das Vertrauen – sondern auch die Qualität des Endprodukts.

Was war dein Highlight?
Eines meiner grössten Highlights war mein erstes eigenes abgeschlossenes Projekt: eine Softwareschulung zur digitalen Signatur für eine kantonale Verwaltung. Es war ein besonderes Gefühl zu sehen, wie aus einer ersten Idee etwas entsteht, das wirklich genutzt wird. Und dass ich nebenbei bereits bei Schulungen für Articulate Rise mitwirken durfte, hat mich zusätzlich gefreut. So konnte ich von Anfang an in verschiedene Bereiche reinschnuppern und dazulernen.

Wenn du dir ein Projekt oder Thema für die Zukunft aussuchen könntest, was wäre das?
Ich fände es spannend, einmal ein Projekt umzusetzen, bei dem KI und personalisierte Lernwege sinnvoll eingesetzt werden. Also Lerninhalte, die sich beim Lernen an einzelne Nutzerinnen und Nutzer anpassen und dadurch individueller und wirkungsvoller werden.

Was würdest du jemandem sagen, der mit dem Gedanken spielt, sich bei uns zu bewerben?
Du arbeitest gerne kreativ, willst Verantwortung übernehmen und möchtest dich stetig weiterentwickeln? Dann bist du hier genau richtig. Besonders schätze ich das offene Team und die Möglichkeit, sich in verschiedene Richtungen entwickeln zu können.

Was weisst du heute, das du dir selbst gerne vor 150 Tagen gesagt hättest?
Dass man oft erst später merkt, wie viel man in kurzer Zeit eigentlich schon gelernt und mitgenommen hat. Vieles, was am Anfang noch kompliziert wirkt, gehört irgendwann einfach zum Alltag. Das wird!

Entweder oder – wähle etwas

  • Winter oder Sommer? Frühling 😉
  • Bier oder Wein? Wein
  • Katze oder Hund? Katze
  • Morgen- oder Abendmensch? Morgenmensch

Was fällt dir zu diesen Worten als erstes ein?

  • Glück. Zeit mit Menschen verbringen zu können, die mir wichtig sind.
  • Homeoffice. Ein kurzer Arbeitsweg. 😊
  • Lieblingsessen. Selbstgemachte Pasta in jeglicher Form.
  • Kompliment. Worte, über die sich andere oft länger freuen, als man selbst denkt.
  • E-Learning. Ist eine perfekte Verbindung aus Kreativität, Lernen und digitaler Arbeit.

Danke, dass du uns einen Einblick in deinen Alltag und deine Motivation gegeben hast, Carolin. Wir wünschen dir weiterhin viel Freude bei deiner Arbeit, viele kreative Ideen, viel Geduld und viele positive Feedbacks! Schön, dass du Teil unseres Teams bist. 

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